Mit Tetric plus steht Ihnen ein modernes Universalcomposite zur Verfügung, das nicht nur durch Einfachheit, Ästhetik und Effizienz überzeugt, sondern auch angenehm im Handling ist. Dabei ist Tetric plus in zwei Viskositäten verfügbar: Tetric plus Fill ist modellierbar, während Tetric plus Flow ein thixotropes, niedrigviskoses Composite ist, das gleichzeitig selbstnivellierende Eigenschaften besitzt. 

Um das Beste aus dem Universalcomposite herauszuholen, haben wir noch ein paar hilfreiche Tipps für Sie aufbereitet – direkt aus der Praxis.

Tipp #1: Viskosität individuell anpassen

Sie bevorzugen ein etwas geschmeidigeres Handling oder wünschen sich, dass sich das Composite noch leichter an feine Strukturen anschmiegt? Kein Problem. Durch leichtes Erwärmen (bis maximal 68 °C) können Sie die Viskosität von Tetric plus Fill ganz an Ihren persönlichen Geschmack anpassen. Dabei wird das Material spürbar weicher und lässt sich angenehm modellieren.

Empfehlung aus der Praxis:

Haben Sie schon mal daran gedacht, Tetric plus Fill aufzuwärmen? Probieren Sie es aus und finden Sie Ihre Lieblingsviskosität!

Tipp #2: Effizient modellieren im Frontzahnbereich 

Mehr als 90 Prozent der Zahnärztinnen und Zahnärzte, die Tetric plus getestet haben, bewerten das Handling mit «sehr gut» oder «gut». Schon leichter Druck reicht aus, um mit Tetric plus Fill feine Details wie Grübchen, Fissuren, Approximalkonturen und die sekundäre Morphologie der Frontzähne zu formen.

Für das Modellieren im Frontzahnbereich empfehlen wir selbstverständlich den Einsatz von OptraSculpt Pad, das sich aufgrund seiner ausgeprägten Antihafteigenschaften besonders gut für das Ausformen glatter labialer Flächen eignet. Ergänzend dazu hat sich bei Tetric plus Fill auch der Einsatz von Composite Brushes zum Modellieren vestibulärer Flächen bewährt. Mit Composite Brushes können Sie effizient besonders weiche Übergänge zwischen der Zahnhartsubstanz und dem Composite erreichen. 

Empfehlung aus der Praxis:

Beim Modellieren im Frontzahnbereich reicht bereits sanfter Druck auf das Composite aus, um die gewünschte Kontur zu erreichen. Neben OptraSculpt Pad könnte es sich auch lohnen, eine Composite Brush auszuprobieren. 

Tipp #3: So klappt schneller Volumenersatz

Tetric plus Flow zeichnet sich durch seine aussergewöhnlich thixotropen Eigenschaften aus: Es kombiniert eine kontrollierte, präzise Applikation mit einer gleichzeitig sehr guten Fliessfähigkeit. Damit deckt es die Anwendungsbereiche von Tetric EvoFlow und Tetric PowerFlow in einem einzigen Material ab.

Bei Klasse-I- und Klasse-II-Restaurationen eignet sich Tetric plus Flow unter Anwendung der Lining-Technik ideal als erste Schicht. Dank seiner thixotropen Konsistenz passt es sich optimal an die Kavitätenwände an – für eine zuverlässige Adaptation und exzellente Grundlage für den weiteren Schichtaufbau.

Empfehlungen aus der Praxis:

  • Für schnellen Volumenersatz mit Tetric plus Flow in Klasse-I- oder -II-Kavitäten sollten Sie die 1,2-mm-Kanüle wählen. Das Material wird dadurch rascher extrudiert, was die Fliessfähigkeit erhöht und die Anpassung an die Kavitätenwände verbessert. 
  • Lassen Sie Tetric plus Flow nach der Applikation einen kurzen Moment in der Kavität verlaufen, damit sich der selbstnivellierende Effekt optimal entfalten kann. Anschliessend sollten Sie zeitnah lichthärten, um die gewünschte Form zuverlässig zu fixieren.

Tipp #4: Wählen Sie die richtige Kanülengrösse

Wussten Sie, dass Sie das Handling von Tetric plus Flow allein durch die Wahl der passenden Kanülengrösse beeinflussen können? Je nach Indikation bringt jede Grösse spezifische Vorteile mit sich, die Sie sich im Praxisalltag gezielt zunutze machen können.

Wie bereits erwähnt, empfehlen wir für einen schnellen Volumenersatz bei Klasse-I- oder -II-Kavitäten die 1,2-mm-Kanüle (erhältlich im Refill). Wenn Sie hingegen mehr Materialstabilität und Kontrolle benötigen, greifen Sie zur 0,9-mm-Kanüle.

Bei Klasse-V-Kavitäten verwenden Sie am besten die 0,9-mm-Kanüle. Um die Stabilität des Materials zu verbessern, empfehlen wir Ihnen, das Material mit reduzierter Geschwindigkeit und geringem Extrusionsdruck aufzutragen.

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